Sunday, October 12, 2014

magentratzerl


Hallo zusammen,

ich bin Susanne aka magentratzerl und freue mich, dass ich mich heute hier vorstellen darf.
Womöglich habt Ihr es schon am Blog-Namen erkannt: ich komme aus Bayern; genauer gesagt lebe ich mit meiner Familie in München.
Meinen Blog magentratzerl gibt es seit gut 2 Jahren: ich koche einfach unheimlich gerne und habe immer wieder in den schönen Blogs der anderen gestöbert und mich nicht so recht getraut. Bis ich irgendwann zufällig feststellte, dass man keinen Doktortitel in Informatik braucht, um einen Blog zu haben. Und was soll ich sagen – ich habe einen Höllenspaß.


Der Blog ist eine schöne Gelegenheit, Dinge zu teilen, die mir gefallen. Und ich liebe den Austausch mit den Blogger-Kollegen und -Kolleginnen – einige durfte ich persönlich kennenlernen. Eine Abwechslung zum Familienalltag kann dann und wann auch nicht schaden. Morgens, wenn alle aus dem Haus sind, tippe ich meine Artikel und schaue nach, was die anderen schreiben. Manchmal habe ich spontane Eingebungen, die gleich geteilt werden müssen. Aber ich gestehe, es gibt hier einen groben Plan, was wann gekocht wird, und das wirkt sich auch auf meinen Blog aus. Ein grobes Raster habe ich im Kopf. Allerdings: Pläne sind doch dazu da, dass man sie fröhlich über den Haufen wirft, oder? 

  
Magentratzerl – das ist für viele eher ein Fremdwort. Dabei ist es schon die hochdeutsche Variante – der Bayer an sich sagt ja „mongdratzerl“. Also, ein Magentratzerl ist was zu essen, eine Kleinigkeit, etwas Schönes, das den Appetit anregt. Und genau das möchte ich mit meinem Blog machen – Ihr sollt Appetit bekommen. Allerdings serviere ich nicht nur bayerisches Essen. Ab und zu packt es mich mal, dann muss etwas Heimatliches auf den Tisch, entweder traditionell oder etwas aufgehübscht. Dafür habe ich eine extra Seite, damit Ihr die bayrischen Sachen nicht so lange suchen müsst. Insgesamt ist es aber so, dass ich mich unmöglich auf eine bestimmte Art, zu essen oder zu kochen festlegen kann – es gibt zu viele Köstlichkeiten, die darauf warten, ausprobiert zu werden. Es gibt höchstens eine Tendenz….ich esse sehr gerne asiatisch; Indien und China sind meine Favoriten. Der Mittelmeerraum hat es mir auch angetan. Und es gibt mehr vegetarisches als Fleischhaltiges.



Backen ist nicht ganz meine Stärke – was Kuchen und Torten angeht. Mein Brot backe ich aber selbst, und zwar mit Begeisterung. Es ist einige Jahre her, dass ich zuletzt etwas beim Bäcker gekauft habe. Im Grunde ist das traurig, aber selbstgebackenes Brot hat meist eine viel bessere Qualität als die Massenware aus Backmischungen, die bei den meisten Bäckern in den Regalen liegen.


Und dann wären da noch die Bücher. Ich habe da eine gewisse Leidenschaft entwickelt….gute Kochbücher sind einfach etwas Tolles. Sie bieten so viel Inspiration. Manche ersetzen mir glatt einen Kurz-Urlaub. Durch einen Zufall bin ich nach einem Jahr Bloggen zu meiner ersten Rezension gekommen – und seither rezensiere ich regelmäßig Kochbücher. Es macht Spaß, sich gründlich mit den Büchern zu befassen. Und ich hoffe, dass ich dem einen oder anderen weiterhelfen kann, was Kaufentscheidungen angeht.



Fotos – ein Foodblog ohne, nein, das geht nicht. Nun, ich sehe da Verbesserungsbedarf….ich bin eher minderbegabt, was Styling und Design angeht. Und dann soll auch noch das Essen warm auf den Tisch…..eine gute Freundin von mir hat mal den Begriff „Knipps and go“ verwendet, und das passt verdammt gut zu meiner Art, zu fotografieren. Ich arbeite mit einer Bridge-Kamera (Panasonic Lumix DMC-FZ150) und ich liebe diese Kamera. Sie bietet, alles was ich brauche. Allerdings….nun kommt ja wieder der lichtarme Winter und wir essen meist abends….und wenn es jetzt noch ein paar Abende so duster ist, wenn ich fertig bin mit Kochen, dann kommt mir doch endlich ein ordentliches Lichtwürfel-Set ins Haus. Ich verwalte und bearbeite meine Bilder mit Photoscape…..viel doktere ich allerdings nicht an ihnen herum.


So. Ich hoffe ich konnte Euch Appetit machen. Vielleicht habt Ihr ja Lust, mal einen Blick bei mir 
zu riskieren. Es gibt auch was zu essen